American Football Club Luzern Lions


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Geschichte

Verein

Gründungsgeschichte

Die Geschichte des American Football Clubs AFC Luzern Lions ist eine typische Geschichte neugegründeter Mannschaften mit all ihren Hochs und Tiefs. Im Juli 2007 tat sich eine kleine Gruppe zusammen mit dem Ziel in Luzern American Football zu spielen. Am 06.09.2007 fand die offizielle Vereinsgründung statt. Von Beginn an sind wir am Entwickeln einer soliden Infrastruktur, nehmen am Meisterschaftsbetrieb der Liga B teil und sehen uns nicht als „Plauschteam“. Die Primäraufgaben wie Zusammenstellen einer Mannschaft, Organisieren eines Spielfeldes und von Trainingsmöglichkeiten sowie die Teilnahme am Spielbetrieb wurden von der Gründungsvorstandschaft um Dario Procopio und zwischenzeitlich von Ari Bühlmann gut gelöst.

Da jedoch die zeitliche und finanzielle Belastung unterschätzt wurde, musste im Juli 2008 eine neue Vorstandschaft um Manfred Donné gewählt werden. Welche bereit ist, sich dieser Herausforderung und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.

Nach dem Erscheinen eines ausführlichen Zeitungsberichts über unserer Gründung in „20Minuten“ im September 2007, wurden die Lions von Interessenten überrannt.

Spätestens beim 1. Tackle-Training bekamen die rund 40 Football-Interessierten zu spüren, dass es sich beim American Football um eine Kontaktsportart handelt. So stellte sich dann heraus, wer wirklich ein harter Kerl ist; woraufhin jeder 2. den Sport wieder aufgab.

Neben mehreren Kleinsponsoren wurde auch schon 2-3 gössere Sponsoren gefunden.

Die Luzern Lions sehen sich eindeutig auch als Sozialprojekt. Das ist auch der Grund, weswegen wir überhaupt den Schweiz-Amerikaner Delmus Pinkston als headcoach gewinnen konnten. In Luzern und gerade reussabwärts hat es viele junge Mitbürger mit Migrationshintergrund. Wir wollen deren Potential positiv nutzen, sie im Verein und damit in die Luzerner Gesellschaft integrieren, ihnen aber auch Werteregeln und ein Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln. Im Sinne von fördern und fordern. Dies ist nicht immer einfach, funktioniert aber zumindestens bei den Auswärtsspielen sehr gut, wenn jeder mit schwarzer Hose, weissem Hemd und blauer Krawatte (unseren offiziellen Farben) erscheint. Ausserdem stellten sie als Team auch schon mal einen Töff-Dieb (siehe Ganzseitenartikel in der „Schweizer Familie“)!

Die Kommunikation verläuft für Aussenstehende faszinierend: in einem fliessenden Übergang zwischen Hochdeutsch, Schwyzerdütsch und (Amerikanischem) Englisch.

Unser headcoach war bislang der einzige, der wirklich Ahnung vom American Football hatte. Aber auch er hatte keine Erfahrung mit der Neugründung einer Mannschaft. Und so war es für diesen im wahrste Sinne jungen Verein und all seine Mitglieder ein stetiges Lernen und damit jetzt schon eine ungeheuer wertvolle persönliche und sportliche Bereicherung.

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